Dr. med. dent. Wolfgang Abel

Zahnarzt

Oralchirurg

Aldenhovenstraße 10

41541 Dormagen Zons

Tel.: 02133 - 47494    Fax: 02133 - 43593   E-Mail: info@dr-abel-dormagen.de

 

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Implantate

Grundsätzlich sind Implantate eine bewährte Methode, verloren gegangene Zähne wie eigene zu ersetzen. Dabei ist immer abzuwägen zwischen Implantatversorgungen und den klassischen Behandlungsmethoden mit Kronen, Brücken oder Prothesen. Dazu wollen wir Ihnen einige Informationen geben.

 

Was ist ein Implantat?

Ein zahnärztliches Implantat ist eine künstliche Zahnwurzel, die einer Schraube ähnlich ist. Sie wird in den Kieferknochen eingepflanzt, wenn der eigene Zahn mitsamt seiner Wurzel verloren gegangen ist. Das Implantat und der dazugehörige Pfosten bestehen in der Regel aus Titan, ein Metall, das sich durch sehr gute Körperverträglichkeit und lange Haltbarkeit auszeichnet.

Bis heute sind keine allergischen Reaktionen bekannt. Der mit dem Implantat verbundene Zahnaufbau (Zahnkrone) besteht in der Regel aus einem Edelmetallgerüst, das mit Keramik oder Kunststoff verblendet wird. Implantate sind zwar eine recht aufwendige, aber ästhetisch sehr ansprechende und nicht zuletzt gesunde Lösung: Kein einziger Zahn muss beschliffen werden.

Durch die eingesetzte künstliche Wurzel wird der stabile Kieferknochen nicht anders belastet, als früher mit dem eigenen Zahn. Dem Knochenabbau, wie er bei schlecht sitzendem Zahnersatz vorkommt, wird vorgebeugt. Viele Patienten sagen, dass sie sich mit ihrem implantatgestützten Zahnersatz beim Kauen, Sprechen und Lachen so sicher und wohl fühlen, wie früher mit ihren eigenen Zähnen.

Aber: ein Implantat ist nichts für ungeduldige Patienten. Die künstliche Zahnwurzel muss in Ruhe im Kieferknochen einheilen. In dieser Phase, die meist zwischen 2 und 6 Monaten dauert, erhält der Patient ein Provisorium und ist deshalb beim Kauen eingeschränkt. Anschließend wird der endgültige Zahnersatz angebracht.
 

Welche Anwendungsbereiche gibt es?

Es gibt viele Ursachen, die zum Verlust eines oder mehrerer Zähne mitsamt der Wurzeln führen können. Zum Beispiel Karies: Wenn sie bis zum Zahnnerv vorgedrungen ist, ist der Zahn möglicherweise auch mit einer Wurzelbehandlung nicht mehr zu retten - er muss gezogen werden. Ist eine Zahnbetterkrankung (Parodontitis) weit fortgeschritten, lockert sich der Zahn im Kieferknochen, fällt aus oder muss ebenfalls gezogen werden. Auch durch einen Unfall können Zähne verloren gehen.

Um die so entstandene Lücke zu schließen, gibt es verschiedene Möglichkeiten des Zahnersatzes: eine feste Brücke, eine herausnehmbare Prothese oder Implantate. Auch eine Kombination dieser Methoden ist möglich. So können Implantate zur Befestigung von fest sitzenden Brücken oder zur Stabilisierung einer Prothese beitragen.

Im einzelnen können folgende Situationen unterschieden werden:

·    Beim Fehlen eines einzelnen Zahnes, beispielsweise im Frontzahnbereich. Hier werden Aussehen und Aussprache bei fehlenden Zähnen besonders stark beeinträchtigt. Die gesunden Nachbarzähne bleiben - im Gegensatz zur Brücke - bei einer Implantatbehandlung völlig unangetastet.

·    Beim Fehlen mehrerer Zähne können Implantate als zusätzliche "Pfeiler" für eine bessere Befestigung der Brücke sorgen. Sie schonen damit die natürlichen Zähne, die ansonsten eine Brücke ausschließlich stützen müssten.

Welche Vorteile bieten Implantate?

Wacklige Prothesen, Halteklammern, Einschränkungen beim Essen oder Lachen und ein allgemein unnatürlicher Eindruck führen bei vielen Patienten zu Unsicherheiten und zu einem deutlichen Verlust an Lebensqualität.

Hier können Implantate sehr gut Abhilfe schaffen: sie vermitteln das Gefühl eines natürlichen Zahnes, und zwar sowohl optisch als auch beim Kauverhalten.

Da die Implantate fest im Knochen verwachsen sind, bieten sie einen stabilen Halt und sind dem herkömmlichen Zahnersatz weit überlegen. Außerdem kann der Zahnarzt auf das Beschleifen gesunder Zähne verzichten. Durch eine funktionelle Belastung des Kieferknochens wird der Knochenschwund, wie er normalerweise nach Zahnverlusten eintritt, verhindert. Implantate sind eindeutig die eleganteste und ästhetisch ansprechendste Lösung, um verlorene Zähne zu ersetzen.

 
Wie lange hält ein Implantat?

Implantate sind sehr dauerhaft - sie können ein Leben lang halten. Neben dem Allgemeinzustand des Patienten sowie der Qualität und Quantität des Kieferknochens spielt die Mundhygiene eine wichtige Rolle. Die Bedeutung einer sorgfältigen Mundpflege für die Haltbarkeit eines Implantats kann nicht oft genug betont werden.

Viele Patienten haben ihre künstlichen Zahnwurzeln schon seit mehr als 15 Jahren ohne Probleme. Angesichts der sich ständig weiter entwickelnden Behandlungstechniken und Systeme kann in der Regel von eine langen und unbeschwerten Tragedauer der Zahnimplantate ausgegangen werden. So liegt die Erfolgsquote nach 10 Jahren im Unterkiefer bei ca. 95 Prozent und im Oberkiefer bei ca. 90 Prozent. Diese Differenz ist mit der unterschiedlichen Knochenstruktur in beiden Kiefern zu erklären.